Das Wunder der Formbildung – Felder statt Gene

Neulich beim Spazierengehen habe ich mich gefragt, wie wohl die all die wundervollen Formen entstehen, die wir in der Natur beobachten können. Und zwar ganz konkret, wie sie auf physischer Ebene entstehen, in jeder einzelnen Blume, in jedem Baum, in jedem Tier. Wie genau formt sich eine Blüte? Wie entstehen die einzelnen Blütenblätter, und was entscheidet darüber, welche Form sie haben? Wie kann sich einfach nur durch Zellteilung ein so wundervolles Organ wie das menschliche Auge bilden?

Und dann habe ich mit einem Mal wahrgenommen, wie es für jeden Baum, jede Pflanze am Wegesrand so etwas wie ein Informationsfeld gibt, eine Form, in die hinein sie sozusagen von innen her gefüllt werden. Wie eine Art Vorgabe von Farbe und Struktur, die den wachsenden Zellen eine Orientierung gibt, eine Art Richtlinie, die sie nutzen, um ihre Aufgabe und ihren Platz im Ganzen zu finden, was letztendlich zur Bildung des wundervollen Lebewesens mit all den wunderschönen, lebendigen Qualitäten führt, das wir dann auf physischer Ebene betrachten können.

In diesem Zusammenhang habe ich mich an die Bücher des britischen Biologen Rupert Sheldrake erinnert, der mit seinem Konzept der „morphogenetischen Felder“ genau das beschreibt: Dynamische, entwicklungsfähige Erinnerungsfelder, die bei Lebewesen aller Art für die Formbildung zu ständig sind. Continue reading

Die Übergangszeit und die neuen Kinder

Lea und ich schauen uns gerne mal während der Mahlzeiten inspirierende YouTube-Videos auf dem iPad an, speziell Interviews mit oder interessante Vorträge von Pionieren der neuen Zeit, wie z.B. Deepak Chopra, Eckhart Tolle und anderen.

Neulich haben wir ein Gespräch gesehen, das Oprah Winfrey mit der Sängerin und Songwriterin Alanis Morissette geführt hat, die schon seit vielen Jahren auf ihrem spirituellen Entwicklungsweg ist und auch schon mit einigen Lehrern aus diesem Bereich zusammengearbeitet und Projekte verwirklicht hat, z.B. mit Neale Donald Walsch („Gespräche mit Gott“).

Dieses Interview war in vielerlei Hinsicht sehr interessant. Zum einen war es sehr bewegend, wieder einmal zu sehen, wie sehr sich die Wege ähneln, die Menschen beschreiten, die sich auf das Abenteuer der Heilung und Bewusstseinsentwicklung einlassen, und wie sich vor allem auch die Erkenntnisse gleichen, die dabei gewonnen werden. Innere Heilung alter Traumata, Annehmen schmerzhafter Gefühle, präsent sein im jetzigen Moment, bewusstes Entwickeln einer Verbindung mit Gott, oder wie auch immer man diese liebevolle und universale Präsenz nennt, die der Ursprung allen Lebens ist. Es entsteht im Moment im Hintergrund so etwas wie eine weltweite, neue Kultur, und alle, die dieser Kultur angehören, fühlen sich unmittelbar miteinander verbunden und können einander verstehen, ganz unabhängig von Länder-, Alters- oder sonstigen Grenzen. Das berührt mich und erfüllt mich mit Freude und Hoffnung. Continue reading

Warum gibt es keine guten Bücher mehr?

Angeregt durch mein eigenes Schreiben bin ich momentan verstärkt dabei, nach guten Büchern Ausschau zu halten, die ich noch nicht gelesen habe. Allerdings ist es gar nicht so einfach, etwas zu finden, zumindest, was die zeitgenössischen Autoren betrifft. Meine Lieblingsgenres sind Fantasy und Science Fiction (im weitestmöglichen Sinne), und obwohl dort momentan scheinbar viel geschrieben und veröffentlicht wird, habe ich doch keine so rechte Freude an vielen der Werke.

Ich habe mich gefragt, woran das liegt. Der Standard-Maßstab für alle Fantasywerke ist für mich nach wie vor der „Herr der Ringe“. Und zwar weniger wegen der Thematik „Elben, Zwerge, Zauberer, Orks“, die zahlreiche nachfolgende Autoren in eher nachahmenden als originellen Veröffentlichungen im Übermaß durchgekaut haben, sondern vor allem wegen J.R.R. Tolkiens unvergleichlicher Art, ewige Wahrheit mit mythischer Tiefe, großer Imaginationskraft und einer zutiefst menschlichen Geschichte zu verbinden (ja, auch wenn die Protagonisten „Hobbits“ sind 😉 ). (Die Filme mag ich übrigens nicht wirklich, aber dazu noch ein Gedanke weiter unten.)

Leider ist von einer solchen Qualität bei den meisten zeitgenössischen Werken oft wenig zu spüren. Was ich bei vielen wahrnehme ist eine merkwürdige Mischung aus durchaus imaginativen und interessanten Ideen und Elementen und etwas, das ich einfach nur als „Müll“ bezeichnen kann. Vieles wirkt unfertig, unausgegoren, nicht vollständig durchdrungen. Mir kommt es so vor, als ob viele Autoren ihre eigenen unerledigten inneren Thematiken auf unbewusster Ebene einfach in ihre Bücher „dumpen“, ohne darauf zu achten, dass es dann am Leser hängenbleibt, all den Ausschuss von den wertvollen Elementen zu trennen. Und das ist mir in den meisten Fällen schlicht zu viel Arbeit, denn ich lese ein Buch in erster Linie, um es genießen zu können. Continue reading

Verschwörungstheorien – die dunkle Seite des Erwachens

In meinem Beitrag vom Juni vergangenen Jahres habe ich darüber geschrieben, das die Dinge, auf die „Verschwörungstheoretiker“ hinweisen, im Grunde eine genaue Beschreibung der Dynamiken sind, die wir auf der Erde gerade erleben – zumindest was deren zerstörerische Qualität betrifft. Allerdings gibt es dazu natürlich noch einiges mehr zu sagen: Auf welcher Ebene spielen sich diese Dinge ab? Aus welcher Ausgangsposition heraus können wir die reale Situation klar und nüchtern einschätzen? Und was hat das alles mit dem allgemeinen Erwachen zu tun, das sich hier auf der Erde gerade vollzieht? Das versuche ich hier in diesem Nachfolgebeitrag zu erläutern.

Zunächst einmal: Ja, es gibt selbstverständlich die dunklen und zerstörerischen Dynamiken auf unserer Erde, den Missbrauch von Macht, das Bestreben, Kontrolle über Menschen auszuüben. Es gibt Gruppen, die sich zusammenschließen, um bestimmte Dinge zu erreichen, und die es vermeiden möchten, dass ihre Machenschaften ans Licht der Öffentlichkeit kommen. Diese Dinge sind unsere Begleiter seit den Anfängen menschlicher Geschichte. Continue reading

Rechts und Links – Versuch einer Herausarbeitung

Angeregt duch einen Artikel von Marsili Cronberg, in welchem er der Frage nachgeht, ob der Online-Journalist Ken Jebsen „rechts“ sei, habe ich mal versucht mich mit dem Thema auseinanderzusetzen, was denn eigentlich „rechts“ oder „links“ im gesellschaftlichen Sinn genau bedeutet und was das in unserer heutigen Zeit noch für eine Bedeutung hat. Mir ist aufgefallen, dass ich diese Einordnung zwar quasi seit ich denken kann innerlich verwendet habe, aber dass ich mir noch nie ein grundlegendes Bild davon gemacht habe, was diese Begriffe denn nun essenziell wirklich bedeuten. Mir hilft es bei so etwas immer, Dinge schriftlich zu formulieren – und daher hier dieser Beitrag.

Wie so oft bei konkreten, praktischen Fragen hilft Wikipedia weiter. Dort lese ich, dass lustigerweise diese Begriffe wohl ursprünglich tatsächlich auf ein ganz konkret räumliches „rechts“ und „links“ zurückzugehen scheinen. Und zwar saßen nach der Französischen Revolution in der Nationalversammlung 1789 die einen politischen Gruppierungen rechts, die anderen links. Wobei dabei laut Wikipedia eine mehr oder weniger unbestimmte „Mitte der Gesellschaft“ angenommen wurde, an der sich das ausrichtete. Continue reading